Programme

Hilfe-Kompass

Wo gibt es Hilfe für die Psyche?

Ein Mensch hält in seiner Hand einen alten Kompass und sucht den Weg durch das Gelände

Beschreibung

Bei körperlichen Schmerzen weiß man oft ziemlich genau, wo man Hilfe finden kann und an wen man sich wenden kann. Da wird man von Hausärzt:innen vielleicht in die Orthopädie oder in die Notaufnahme verwiesen. Wenn aber ein psychischer Schmerz besteht, dann ist es manchmal gar nicht so einfach zu wissen, wohin man damit gehen kann. Dann drängen sich Fragen auf: Was ist nochmal der Unterschied zwischen Psychiater:innen und Psycholog:innen oder zwischen Beratung und Therapie? Ist das Einzige, was bei psychischen Problemen helfen kann, der Gang zum:zur Therapeut:in? Wie gehe ich damit um, wenn mir jemand anvertraut, dass es ihm:ihr gerade nicht gut geht?

Diese und noch weitere Fragen wollen wir in diesem Seminar zu klären. Wir schauen uns die Bereiche Prävention, Beratung und Therapie genauer an, beschäftigen uns mit Adressrecherchen und tauschen uns aus. Außerdem gebe ich einen kleinen Einblick in verschiedene Angebote, in denen ich selbst mitwirke oder mitgewirkt habe.

Das Seminar ist interaktiv aufgebaut, sodass neben Input von mir auch viele Möglichkeiten zum Austausch in Kleingruppen oder im gesamten Plenum bestehen. Der Hilfe-Kompass kann sowohl online als auch in Präsenz durchgeführt werden.

Das Seminar soll einen Überblick über das eigentlich große, aber oftmals unbekannte Hilfenetz im Bereich der psychischen Erkrankungen geben. Dabei kann der Hilfe-Kompass beispielsweise im betrieblichen Gesundheitsmanagement oder als Bildungsangebot genutzt werden.

Wenn Sie also einen Überblick über dieses Netz gewinnen möchten und vielleicht auch einige Fragen zum Thema „Psychische Gesundheit“ haben, dann ist dieses (Online-)Seminar genau das Richtige für Sie!

Rahmenbedingungen

  • Zeit: variabel - meist 3 bis 4 Stunden excl. Pausen
  • max. Teilnehmendenzahl: 35
  • Ort: Online oder in Präsenz

Feedback von Teilnehmenden

"Ich habe heute wirklich viel über das Thema, den Umgang mit Betroffenen, Hilfsangebote und auch über mich gelernt."

"Ich fand es richtig gut und aufschlussreich."

"Man merkt, dass der Referentin das Thema am Herzen liegt und sie nicht einfach nur theoretisches Wissen vermittlen will."

"Ein sehr gelungendes Angebot!"

"Interessantestes Seminar an dem ich teilgenommen habe!"

"Sehr interessantes und wichtiges Thema! Konnte viel mitnehmen."

"Schön strukturiert und interessant! Die Breakout-Sessions fand ich gut zum Austausch und zum Aktivwerden!"

Perspektivwechsel

Psychische Erkrankungen aus der anderen Perspektive

In einer Glaskugel reflektiert sich die Umgebung. Diese steht dabei auf dem Kopf

Beschreibung

Über psychische Erkrankungen wird im öffentlichen Diskurs glücklicherweise immer mehr gesprochen, allerdings noch immer zu wenig. Im Diskurs spielen Psycholog:innen, Psychiater:innen, Selbsthilfeverbände und andere Expert:innen eine entscheidende Rolle. Persönlich Betroffene treten aus verschiedensten Gründen selten öffentlich in Erscheinung. Damit dieser Diskurs nicht nur über Betroffene stattfindet, sondern auch mit ihnen, ist dieses Seminar entstanden.

In diesem Seminar geht es um (m)eine persönliche Krankheitsgeschichte, an der die Teilnehmenden lernen und Vorurteile abbauen können. Wir gestalten gemeinsam einen Tag, an dem alle Fragen gestellt werden können, an dem ein Überblick über verschiedene Erkrankungen gegeben wird und an welchem auf Hilfsangebote auch außerhalb von Psychotherapien hingewiesen wird. Mit Achtsamkeitsübungen lockern wir den Tag auf, sodass dieses teils emotionale Thema an Schwere verliert. In den regelmäßigen Pausen können Teilnehmende zudem in kurzen Einzelgesprächen persönliche Fragen stellen.

Der Perspektivwechsel wird ausschließlich in Präsenz angeboten. Mit diesem Angebot möchte ich ganz unterschiedlichen Zielgruppen die Möglichkeit geben sich der Thematik aus der anderen Perspektive zu nähern: Mitarbeitende im Gesundheitswesen, Polizist:innen, Lehrer:innen und alle anderen Berufsgruppen, die immer wieder in Kontakt mit Betroffenen kommen, sich aber in der Ausbildung nicht tiefergehend damit beschäftigen. Der Perspektivwechsel wird aber auch von Menschen, die keine direkten Berührungspunkte mit Betroffenen haben, als Bereicherung erlebt. Dieses Seminar kann also als Fortbildung dienen, es kann im Kontext des betrieblichen Gesundheitsmanagements eingesetzt werden oder auch im Bereich der (Erwachsenen-)Bildung.

Wenn Sie sich für die Thematik interessieren und vielleicht auch mal jemanden, der psychische Krisen überstanden hat, mit Fragen löchern wollen, dann sind Sie in diesem Seminar herzlich willkommen!

Rahmenbedingungen

  • Zeit: variabel - meist 4 bis 4,5 Stunden excl. Pausen
  • max. Teilnehmendenzahl: 25
  • Ort: Ausschließlich in Präsenz

Feedback von Teilnehmenden

"Absolut inspirierend!"

"Trotz der Thematik ein abwechslungsreiches und bereicherndes Angebot, das ich so noch nie erlebt habe."

"Eine unglaublich mutige Referentin!"

"Danke, dass Du Deine Geschichte mit uns geteilt hast!"

"Von diesem Tag habe ich wirklich viel für mich persönlich mitgenommen."

"Ich konnte heute sehr viel lernen."

Individuelle Angebote

Stein für Stein ein individuelles Angebot bauen

Gerne konzipiere ich in Rücksprache mit Ihnen individuell angepasste Angebote zum Themenbereich der psychischen Gesundheit. Dabei können auch Inhalte vom Hilfe-Kompass und dem Perspektivwechsel eingebunden werden. Auch im Bezug auf den zeitlichen Rahmen, die Teilnehmendenanzahl und die Art des Angebots (Fortbildung, Workshop, Vortrag, Seminar) können Sie sich gerne für weitere Rücksprachen an mich wenden. Ich bin gespannt auf Ihre Fragen und freue mich sehr darauf mit Ihnen ein Angebot zu planen.